Neuigkeiten über Fedora

Willkommen im inoffiziellen deutschen Portal der Linuxdistribution Fedora. Diese Seite soll als zentrale Anlaufstelle für deutschsprachige Informationen dienen. Die News werden zusammengestellt von Fedorablog.de und Fedora-Blog.de.

sudo: Sternchen während der Eingabe anzeigen

Fedora-Blog.de (News) - Do, 29/12/2016 - 22:46
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer des öfteren sudo nutzt, kennt das Problem, das man während der Eingabe des Passwortes keinerlei Feedback bekommt und so im schlimmsten Fall nicht weiß, ob man das Passwort vollständig eingegeben hat.

Sudo verfügt jedoch über eine Option, die während der Eingabe des Passwortes für jedes eingegebene Zeichen ein Sternchen anzeigt. Diese Option lässt sich leicht aktivieren, indem man die Datei /etc/sudoers editiert

su -c'nano /etc/sudoers'

und dort folgende Zeile einfügt:

Defaults pwfeedback

nachdem man die Änderung gespeichert hat, ist die neue Einstellung sofort aktiv. Da sudo jedoch das Passwort für eine gewisse Zeit zwischenspeichert, muss man entweder einen neuen Tab öffnen oder das Termin schließen und wieder öffnen, um in den Genuss der Sternchen zu kommen.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 23/12/2016 - 17:14
(c) 2009 D3struct0

Und es begab sich, das die Nerds wie jedes Jahr heimkehrten an die Stätte ihrer Geburt, um die IT ihrer Familien zu fixen ???? ???? ????

Mit diesem kleinen Weihnachtvers möchten wir uns bei allen Leserinnen und Lesern dafür bedanken, das sie uns auch dieses Jahr die Treue gehalten haben und wünschen Euch allen frohe und besinnliche Feiertage sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

Wir werden über die Feiertage sowie während der Tage „zwischen den Jahren“ eine kleine Pause einlegen, um dann im neuen Jahr wieder mit frischen Elan ans Werk zu gehen.

Thunar: Pfad-Anzeige in der Titelleiste aktivieren

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 17/12/2016 - 23:14
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Der Xfce-Dateimanager Thunar zeigt standardmäßig lediglich den Namen des Verzeichnisses an, in dem man sich gerade befindet. Möchte man hingegen den vollen Pfad angezeigt bekommen, kann man diese versteckte Einstellung mittels

xfconf-query --channel thunar --property /misc-full-path-in-title --create --type bool --set true

aktivieren.

Falls man dieses Feature später wieder deaktivieren möchte, kann man dies über folgenden Befehl machen:

xfconf-query --channel thunar --property /misc-full-path-in-title --set false

Wichtige Updates für EDS und GOA

Fedora-Blog.de (News) - Do, 15/12/2016 - 20:33

Debarshi Rey in seinem Blog verkündet hat, gibt es mit evolution-data-server-3.22.3-1.fc25 und gnome-online-accounts-3.22.3-1.fc25 bzw evolution-data-server-3.20.6-1.fc24 und gnome-online-accounts-3.20.5-1.fc24 Updates für den Evolution-Data-Server (EDS) und die GNOME-Online-Accounts (GOA). Das Update für den EDS behebt einige Probleme, welche dazu führten, dass das tägliche Limit für Aufrufe von Googles CallDAV- und Tasks-API überschritten wird

Da es einige Zeit dauern kann, bis alle Anwender das EDS-Update installiert haben, wird mit den GOA-Update zusätzlich der Google-API-Key ausgetauscht, damit Anwender der bereinigten EDSVersion nicht weiterhin mit dem überschrittenen API-Limit belästigt werden.

Chromium ist (momentan) ein Sicherheitsrisiko!

Fedora-Blog.de (News) - So, 11/12/2016 - 22:10

Die Chromium-Pakete aus den Fedora Repositories sind zur Zeit ein echtes Sicherheitsrisiko, da sie vor über einem Monat zuletzt aktualisiert wurden. In der Zwischenzeit hat Google eine neue Version (55) seines Browsers Chrome (der auf Chromium basiert) veröffentlicht, in der unter anderem auch Sicherheitsprobleme beseitigt wurde.

Da die Chromium-Version 54 aus den Fedora Repositories diese Sicherheitskorrekturen allem Anschein nach nicht enthält, kann man momentan nur davon abraten, Chromium aus den Fedora Repositories zu installieren. Wer jedoch nicht auf Chromium verzichten möchte, kann entweder bei COPR schauen, ob dort jemand eine aktuellere Version anbietet oder gleich zu Chrome wechseln, bis die Chromium Pakete wieder auf einem aktuellen Stand sind.

Sorry, aber wer einen Browser wie Chromium, der eine gewisse Popularität hat, in die Fedora Repositories bringt, von dem darf man dann auch erwarten, das er Upstream-Updates zeitnah in Form von aktualisierten Paketen weiterreicht.

Und es kann auch nicht sein, das man einen Bugzilla-Report aufmachen muss, um dem Paketbetreuer daran zu erinnern, seine Pakete aktuell zu halten. Entweder man kümmert sich als Paketbetreuer gewissenhaft um die Pakete, die man betreut, oder man lässt es bleiben und gibt die Betreuung der Pakete ab.

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

End of Life für Fedora 23

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 10/12/2016 - 22:10

Kurz notiert: Das End of Life für Fedora 23 wurde auf den 20.12.2016 terminiert!

Nach diesem Datum werden die Pakete für Fedora 23 keinerlei Updates mehr erhalten und der (weitere) Einsatz von Fedora 23 erfolgt somit auf eigene Gefahr.

Allen Nutzern von Fedora 23 wird daher geraten,  mindestens auf Fedora 24 zu upgraden, um auch weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt zu werden.

Man wächst mit den Aufgaben

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 03/12/2016 - 19:28

Als ich 2005 mit meinem Blog angefangen habe, war ich glücklich über die Ausstattung meines Anbieters. Es war ein typisches LAMP-Angebot, das sich in den Jahren nur in der Quantität steigerte. Aus 50 GB wurden 250 GB verfügbarer Speicher, Traffic Quota wurde auf Flat Rate hochgesetzt, usw., die Fähigkeiten blieben aber begrenzt, was für mich aber lange kein Grund war, mich nach neuen Möglichkeiten umzusehen.
Jetzt wird es aber langsam doch notwendig und günstigerweise hat mich ein Freund da auf eine sehr interessante Alternative gebracht: einen vServer.

Ein eigener dedizierter Server kam für mich damals aus drei Gründen nicht in Frage.

  • Geld (so ein Webspace kostet nicht die Welt, so ein Server dagegen doch etwas mehr)
  • Wartung (Sicherheitsupdates anyone?)
  • Bedarf (meine benötigte Software hat tadellos auf ein LAMP-System gepasst)

Und jetzt? Jetzt stehe ich vor der Wahl: Entweder ich bastle mir meinen eigenen Server zuhause oder ich nehm mir wirklich so einen dedizierten Server irgendwo.
Nachdem ich die Bastlerei mit dem Server zuhause verworfen habe (Raspberry, alter PC, Port Forwarding, yaddayaddayadda), kam ich eben durch einen Tipp auf das Ding mit dem vServer. Die Vorstufe vom eigenen dedizierten Server wäre dann der vServer – der, wie der Name vielleicht schon verraten mag, nur virtuell existiert. So ein Server ist nicht so leistungsstark wie ein reller Server, kostet aber auch nur einen Bruchteil des Geldes. Ich brauch keinen performanten Server, daher habe ich einmal einen Blick auf die Angebote in dem Bereich angesehen.
Heiko, der mir den Tipp mit dem vServer gegeben hat, hat mich gefragt, ob ich das Angebot von Linevast einmal testen möchte. Nachdem ich ohnehin selber sowas brauche, habe ich zugestimmt und mir gleich einen eigenen Account zugelegt, nachdem ich die Angebote gesehen habe.

Auswahl

Auf linevast.de sieht man auf dem ersten Blick die stattliche Auswahl. Webhosting, dedicated server, vServer und eine Reihe von zusätzlichen Diensten und Angeboten runden das Angebot ab. Ich muss ja selbst zugeben, dass ich mich auf dieser Domäne noch nie bewegt habe – daher versuchte ich, intuitiv die Pakete zu bewerten. Beim vServer-Angebot steht ein OpenVZ und ein KVM zur Auswahl. Technisch ist mir der Unterschied durchaus bewusst, was das aber im vServer-Bereich bedeutet, zeigt eine eigene Vergleichsseite. Ich brauche kein Windows, daher scheint mir OpenVZ und das Starter-Paket das Richtige zu sein. Fürs erste soll es das tun. Wenn 2 GB RAM und 4 GB Swap voll sind, kann ich ja immer noch das nächstgrößere Paket nehmen. Bis dorthin wird es noch etwas dauern.

Schnelle und einfach Anmeldung

Die Anmeldung ist schnell und unkompliziert. Ich bin ja immer noch gewöhnt, dass solche Anbieter gerade einmal Überweisung akzeptieren, bei Linevast gibt’s aber haufenweise Möglichkeiten – ich nehm Paypal, erscheint mir unkompliziert. Ein „Abo“ wird eingerichtet. Ist ok. Gut kontrollierbar.

Web-Oberfläche

Nach der Anmeldung bestell ich ein Produkt – in dem Fall einen OpenVZ Starter. Es gibt eine breite Auswahl an Distributionen. Neben CentOS gibt’s Fedora, Scientific und Ubuntu. Logischerweise installier ich Fedora. Dabei fällt mir auf, dass haufenweise sehr alte Versionen verfügbar sind, die neueste Fedora-Version ist aber 23. Und die ist doch einigermaßen alt. Ein Upgrade von einem OpenVZ Guest mache ich dann ein anderes Mal. Dadurch, dass der Server mit 1-2 Klicks installiert ist, mach ich mir keinen Kopf, wenn ich eine Installation verbocke. Ist eh alles virtuell.

Softwareinstallation

Neben den Distributions-Images gibt’s haufenweise Optionen – beispielsweise Plesk vorinstallieren, Terminalserver, Grafische Oberfläche. Die Optionen kosten etwas. Die gleiche Software kann man natürlich selbst installieren, das kostet dann nur die aufgewendete Zeit. Ich bleib beim puren Distri-Image. Zum Spielen reichts.

Benchmark

Jetzt wäre es natürlich interessant: In der Leistung steht GBit Ethernet. Das verspricht schon einmal eine anständige Leistung. Wie siehts mit der Verbindung in das Internet aus?
Dazu installiere ich speedtest-cli und teste einfach einmal die Verbindung nach außen.

Speedtest linevast.de OpenVZ vServerSpeedtest linevast.de OpenVZ vServer

Die Verbindung klingt vernünftig schnell. Beim Download war jeder Durchlauf relativ konstant, der Upload hat aber doch stark geschwankt – allerdings fiel er nie unter 64 MBit.

Und ein Festplattenbenchmark?

[lukas@vServer ~]$ dd if=/dev/zero of=tempfile bs=1M count=1024 conv=fdatasync,notrunc  
1024+0 records in 
1024+0 records out 
1073741824 bytes (1.1 GB) copied, 1.71186 s, 627 MB/s
[lukas@vServer ~]$ dd if=/dev/urandom of=tempfile bs=1M count=1024 conv=fdatasync,notrunc  
1024+0 records in 
1024+0 records out 
1073741824 bytes (1.1 GB) copied, 101.37 s, 10.6 MB/s 
[lukas@vServer ~]$ mount 
/dev/ploop39686p1 on / type ext4 (rw,relatime,barrier=1,data=ordered,balloon_ino=12) 
proc on /proc type proc (rw,relatime) 
sysfs on /sys type sysfs (rw,relatime) 
devtmpfs on /dev type devtmpfs (rw,nosuid,mode=755,gid=500) 
tmpfs on /dev/shm type tmpfs (rw,nosuid,nodev) 
devpts on /dev/pts type devpts (rw,nosuid,noexec,relatime,gid=5,mode=620,ptmxmode=000) 
tmpfs on /run type tmpfs (rw,nosuid,nodev,mode=755) 
tmpfs on /sys/fs/cgroup type tmpfs (ro,nosuid,nodev,noexec,mode=755) 
cgroup on /sys/fs/cgroup/systemd type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,release_agent=/usr/lib/systemd/systemd
-cgroups-agent,name=systemd) 
cgroup on /sys/fs/cgroup/blkio type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,blkio,name=beancounter) 
cgroup on /sys/fs/cgroup/memory type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,memory) 
tmpfs on /tmp type tmpfs (rw) 
mqueue on /dev/mqueue type mqueue (rw,relatime) 
tmpfs on /run/user/1000 type tmpfs (rw,nosuid,nodev,relatime,size=104860k,mode=700,uid=1000,gid=1000) 
[lukas@vServer ~]$

Holla! 627 MB/s auf einer HDD? Da erschien mit doch der Test mit /dev/urandom eindeutig realistischer. Im Endeffekt wird sich dann im Realbetrieb zeigen, was der Server so drauf hat. Ich bin auf jeden Fall zufrieden. Die Performance scheint in Ordnung zu sein.

tl;dr

Mit einem vServer kann man prima die ersten Gehversuche machen und testen, ob ein dedizierter Server tatsächlich nötig ist. Die Bedienung bei linevast ist erfreulich einfach und die Installation ist mit wenigen Klicks erledigt. An neuralgischen Stellen sind Warnhinweise gut angebracht („This serial console is for emergency access to your virtual server. It should not be used as a general SSH client.“ – ein guter Hinweis beispielsweise für Leute, die sich auf gut Glück eine SSH-Verbindung herklicken wollen. Die so erstellte SSH-Verbindung ist immer noch verschlüsselt, jedoch ist der Server nicht unter eigener Kontrolle, etwa für Zugangskontrolle. Eine Anmeldung hier bedeutet sofortigen Root-Zugriff.), auch sonst habe ich den Eindruck, dass Neulinge auf dem Gebiet gut begleitet werden. Zum Thema Distributions-Upgrade habe ich allerdings in der Wissensdatenbank vergeblich gesucht – das Thema scheint zu „speziell“ zu sein.

Benutzerwechsel unter Xfce aktivieren

Fedora-Blog.de (News) - Do, 24/11/2016 - 21:39
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer Xfce mit einem anderen Displaymanager als gdm nutzt, bei dem ist standardmäßig die Funktion zum Wechseln des Benutzers deaktiviert.

Um diese Funktion im whiskermenu Plugin zu reaktivieren, muss in den Plugin-Einstellungen im Register „Befehle“ als Befehl für „Benutzer wechseln“

dm-tool switch-to-greeter

eingetragen werden.

Wer hingegen die standardmäßig vorhandenen Aktionsknöpfe nutzt, muss ein wenig mehr Hand anlegen, da hier nach einer Komponente des gdm gesucht wird, die man den Aktionsknöpfen vortäuschen muss, damit die Funktion auch hier aktiviert wird.

Dazu muss zuerst die Datei gdmflexiserver erzeugt werden

su -c'nano /usr/local/bin/gdmflexiserver'

Diese wird anschließend mit folgendem Inhalt gefüllt

#!/bin/sh
/usr/bin/dm-tool switch-to-greeter

Zum Schluss muss die Datei noch mittels

su -c'chmod +x /usr/local/bin/gdmflexiserver'

ausführbar gemacht werden. (Quelle)

Fedora 26: xorg-x11-drv-synaptics wird durch xorg-x11-drv-libinput ersetzt

Fedora-Blog.de (News) - So, 20/11/2016 - 10:22

Wie Peter Hutterer in seinem Blog schreibt, wird ab Fedora 26 der Synaptics Touchpad-Treiber (xorg-x11-drv-synaptics) durch den libinput Treiber ersetzt.

Wer weiterhin den Synaptics-Treiber benötigt, kann diesen ab Fedora 26 über den Paket xorg-x11-drv-synaptics-legacy installieren. Dieses Paket bringt dann auch das benötigte xorg.conf.d Snipped mit, damit der Synaptics-Treiber anstelle von libinput benutzt wird.

Die veröffentlichten News werden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und/oder Richtigkeit wird nicht übernommen.

[Xfce] Gnome Keyring automatisch entsperren

Fedora-Blog.de (News) - Di, 15/11/2016 - 19:46
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer den Gnome Keyring zur Speicherung von Passwörtern verwendet und unter Xfce (oder anderen Desktops) das Problem hat, das der Login-Keyring nicht standardmäßig nach dem Login entsperrt wird, der sollte mal mittels

dnf list gnome-keyring-pam

schauen, ob das Paket gnome-keyring-pam installiert ist.

Sofern dies nicht der Fall ist, kann dies ganz einfach mittels

su -c'dnf install gnome-keyring-pam'

nachgeholt werden. Ab dem nächsten Login sollte dann auch wieder der Login-Keyring automatisch entsperr werden.

 Normalerweise solltedas Problem nur Leute betreffen, die von Gnome auf Xfce oder einen anderen GTK-Desktop umgestiegen sind.

Deja Dup in Thunar integrieren

Fedora-Blog.de (News) - So, 13/11/2016 - 12:29
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Deja Dup bietet unter Gnome bzw in Nautilus die Möglichkeit, die vorherige Version einer gesicherten Datei bzw. eines gesicherten Verzeichnisses per Kontextmenü wiederherzustellen.

Um diese Funktion auch in Thunar nutzen zu können, muss zuerst einmal Deja Dup installiert werden, sofern nicht bereits geschehen:

su c'dnf install deja-dup'

Im Anschluss daran muss in Thunar eine benutzerdefinierte Aktion angelegt werden.

Deja dup in Thunar integrieren (1) Deja dup in Thunar integrieren (2)Name, Beschreibung und Symbol können nach eigenem Geschmack vergeben werden. Als Befehl muss jedoch

 

deja-dup --restore %F

eingetragen werden. Im Register „Dateizuordnung“ müssen darüber hinaus alle Checkboxen aktiviert werden, damit die Aktion sowohl bei Verzeichnissen als auch allen möglichen Dateien verfügbar ist.

Deja dup in Thunar integrieren (3) Deja dup in Thunar integrieren (4)Wer zusätzlich noch die Funktion zum Wiederherstellen von gelöschten Dateien in einem Verzeichnis nutzen will, muss eine weitere benutzerdefinierte Aktion wie oben beschrieben anlegen, deren Befehl jedoch

deja-dup --restore-missing %F

lautet und bei der im Register „Dateizuordnung“ lediglich die Checkbox „Ordner“ aktiviert ist.

Offline-Updates über das Terminal starten

Fedora-Blog.de (News) - So, 13/11/2016 - 10:27
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer z.B. unter Xfce die Offline-Updates nutzen, jedoch nicht Gnome-Software installieren möchte, kann das Offline-Update auch per Terminal anstoßen. Voraussetzung dafür ist, das PackageKit installiert ist.

Das eigentliche Offline-Update ist im Grunde nur eine Abfolge von PackageKit-Kommandos:

pkcon refresh force
pkcon get-updates
pkcon -d update
pkcon offline-get-prepared
pkcon offline-trigger

Das Erste Kommando weißt PackageKit an, die Metadaten zu aktualisieren. Als nächstes werden die Metadaten nach verfügbaren Updates durchsucht. Im Anschluss daran, werden die Updates heruntergeladen und zur Installation bereitgestellt. Die beiden letzten Kommandos initialisieren das Offline-Update und weisen das System an, beim nächsten (Re)Boot in ein spezielles Systemd-Target zu booten und die Updates zu installieren.

Wer keine Lust hat, die Kommandos jedes mal einzeln aufzurufen, kann sich dafür auch einen Bash-Alias anlegen:

alias offlineupd='pkcon refresh force && pkcon get-updates && pkcon -d update && pkcon offline-get-prepared && pkcon offline-trigger'

Fedoras eigenen MP3-Support aktivieren

Fedora-Blog.de (News) - Fr, 11/11/2016 - 22:14
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer anstelle der Pakete von rpmFusion lieber auf den Fedora eigenen Support für MP3 setzen möchte, kann die Umstellung relativ einfach durchführen.

Zuerst muss das rpmFusion Paket gstreamer1-plugins-ugly deinstalliert werden, sofern dies installiert ist:

su -c'dnf remove gstreamer1-plugins-ugly'

Als nächstes müssen nur noch die Pakete gstreamer1-plugin-mpg123 sowie mpg123-libs installiert werden. Sobald die Pakete in den offiziellen Fedora-Repositories gelandet sind, ist dies über folgenden Befehl möglich:

su -c'dnf install gstreamer1-plugin-mpg123 mpg123-libs'

Bis dahin müssen die Pakete direkt aus Koji heruntergeladen und installiert werden, falls man nicht so lange warten möchte.

Fedora erlaubt ab heute MP3-Decoder

Fedora-Blog.de (News) - Do, 10/11/2016 - 20:31

Ein kurzer Tweet von Tom „Spot“ Callaway dürfte für viele Fedora-Nutzer eine gute Nachricht sein

Zu deutsch:

Seit heute sind MP3-Decoder in Fedora erlaubt.

Womit in naher Zukunft wohl für viele Nutzer einer der Hauptgründe, externe Repositories wie rpmFusion zu nutzen, entfallen dürfte, sobald Fedora MP3 Decoder in seine Repositories aufgenommen hat.

Teilen von Beiträgen deaktiviert

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 22/10/2016 - 22:26

Da die Funktion zum Teilen von Beiträgen auf Facebook und Co zuletzt zum Versenden von Spam missbraucht wurde und wir deswegen auch schon von unserem Hoster darauf aufmerksam gemacht wurden, wurde die Funktion einstweilen deaktiviert.

Fedora 25: Webkitgtk4 Update knockt Evolution, Epiphany und andere aus

Fedora-Blog.de (News) - Sa, 24/09/2016 - 09:26

Im Ramen des Updates auf Gnome 3.22 für Fedora 25 werden auch das webkitgtk4 Pakete auf Version 2.14.0-1 aktualisiert, was jedoch dazu führt, das Evolution keine Mails mehr darstellt und Epiphany keine Webseiten mehr anzeigt. Potentiell sind jedoch alle Anwendungen betroffen, die webkitgtk4 nutzen.

Wer das Update bereits eingespielt hat und von dem Problem betroffen ist, kann als Workaround ein Downgrade der webkitgtk4 Pakete mittels

su -c'dnf downgrade webkitgtk4\*'

durchführen. Jedoch muss bei zukünftigen Updates darauf geachtet werden, das webkitgtk4 nicht wieder auf die kaputte Version aktualisiert wird. Bei dnf lässt sich dies durch den zusätzlichen Parameter „-x“ erreichen, welcher dnf anweist, etwaige Updates eines Paketes zu ignorieren. Im aktuellen Fall würde der Update-Befehl für dnf wie folgt aussehen:

su -c'dnf update -x webkitgtk4\*'

Do, 01/01/1970 - 01:00