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Emoji-Eingabe mit ibus-uniemoji

Fedora-Blog.de (komplett) - Fr, 17/11/2017 - 19:44

Wer schnell und einfach mit Emojis arbeiten möchte, muss dazu nicht unbedingt die Typing-Booster-Tastatur-Layouts nutzen, sondern kann genau so gut auch ibus-uniemoji verwenden.

Dazu muss natürlich zuerst einmal das entsprechende Paket mittels

su -c'dnf install ibus-uniemoji'

installiert werden. Anschließend muss noch der iBus-Daemon neugestartet werden, damit ibus-uniemoji erkannt wird. Dies geschieht ganz einfach mittels

ibus restart

Anschließend kann in den iBus-Einstellungen unter „Eingabemethode“ ibus-uniemoji hinzugefügt werden. Dazu muss im Hinzufügen-Dialog zuerst auf die drei Punkte am Ende der Liste geklickt und anschließend unter „Sonstige“ uniemoji ausgewählt werden.

Wer Gnome verwendet, muss in den Einstellungen unter „Region und Sprache“ unter „Eingabequellen“ zuerst auf die drei Punkte am Ende der Liste klicken und anschließend unter „Weitere“ die Eingabequelle „Sonstige (uniemoji)“ auswählen, oder alternativ im Suchfeld einfach „emoji“ eingeben.

Um jetzt einen Emoji in ein Textfeld einzufügen, muss zuerst die Eingabequelle auf uniemoji geändert werden. Anschließend kann man einfach die Bezeichnung des Emoji gefolgt von eingeben. Beispielsweise „light“ + für ????.

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[Fedora 27] Client-Side-Decoration in Firefox 57 aktivieren

Fedora-Blog.de (komplett) - Sa, 21/10/2017 - 08:30

Kurz notiert:

Fedora 27 enthält Pakete für Firefox 57, welches Client-Side-Decoration (CSD) von GTK3 unterstützt.

Um die CSD zu aktivieren, muss lediglich in about:config der Wert widget.allow-client-side-decoration auf true geändert und anschließend Firefox neu gestartet werden.

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Firefox 57 für Fedora 26 und 27

Fedora-Blog.de (komplett) - Fr, 20/10/2017 - 21:00

Wie das Fedora-Magazine in einem Artikel zu Firefox 57 schreibt, wird Fedora 27 kurz nach dem Release das Update auf Firefox 57 erhalten. Nutzer von Fedora 26 werden hingegen noch etwas länger auf das Update warten müssen, da es aufgrund der massiven Änderungen in der Version länger als gewöhnlich im Update-Testing Repository bleibt, damit Nutzer die Möglichkeit haben, zu prüfen, ob ihre Erweiterungen auch mit Firefox 57 funktionieren. Fedora 25 hingegen wird kein Update mehr auf Firefox 57 erhalten.

Grund für diese unterschiedliche Update-Praxis bei Fedora 26 und 27 ist, das Fedora 27 bereits seit einiger Zeit die Beta-Versionen von Firefox 57 in seinen Repositories enthält und Nutzer von Fedora 27 somit quasi einen gewissen Vorsprung haben, was das Testen ihrer Extensions angeht.

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Fedora 27 bekommt Support für AAC

Fedora-Blog.de (komplett) - Do, 12/10/2017 - 18:59

Wie Christian Schaller in seinem Blog schreibt, wird Fedora 27 (Workstation) AAC-Audiodateien ohne Pakete aus Fremd-Repositories abspielen können.

Dafür wird eine von Google modifizierte Version der AAC-Implementierung sowie die dazugehörigen GStreamer-Plugins in Fedora 27 integriert.

Näheres dazu, wann die Pakete verfügbar sein werden und wie sie heißen, hat er jedoch noch nicht mitgeteilt.

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Freie Software auf den Fellbacher Weltwochen

Björn Schießle's Weblog - Fr, 22/09/2017 - 21:44

Am 20. Oktober werde ich auf den Fellbacher Weltwochen zum Thema Freie Software sprechen. Der Titel meines Vortrags lautet “Digitale Abhängigkeit vermeiden - Mit Freier Software für gute Bildung und eine starke und unabhängigen Wirtschaft sorgen” und darum geht es:

Software ist heute aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken. Laut einer Studie interagieren wir im Schnitt mehr als 300 mal am Tag mit Software. Damit nimmt Software eine Schlüsselrolle in unserem Leben ein. Sie entscheidet über unsere Möglichkeiten am kulturellen Leben teilzunehmen, über unsere Bildung und unsere Möglichkeiten am Arbeitsmarkt. Proprietäre Software, also Software welche als eine Art Black-Box ausgeliefert wird, macht es unmöglich diese zu verstehen und eigene Lösungen darauf aufzubauen. Niemand außer dem Hersteller, welcher in der Regel aus einem reichen westlichen Land kommt, ist in der Lage Fehler zu beheben oder die Software an lokale Gegebenheiten anzupassen. Mit dem Export dieser Software in wirtschaftlich schwächere Länder laufen wir Gefahr neue, diesmal digitale, Kolonien zu errichten indem wir den Menschen zwar auf den ersten Blick nützliche Werkzeuge in die Hand geben, sie aber gleichzeitig abhängig von wenigen großen Unternehmen machen. Damit nehmen wir den Menschen jegliche Möglichkeit diese neue Kulturtechnik zu verstehen und für sich zu nutzen. Freie Software, also Software die jeder verwenden, studieren, anpassen und weitergeben kann, bietet hier einen Ausweg. Mit Freier Software exportieren wir nicht nur Werkzeuge sondern Wissen, was die Basis für gute Bildung, Unabhängigkeit und nicht zuletzt für eine starke lokale Wirtschaft bildet.

Für alle die nicht vorbeischauen können und zum nachlesen, habe ich hier schon mal meine Präsentation:


(Dieser Artikel enthält eine Präsentation, hier zu sehen.)


Interessant? Dann freue ich mich auf euren Besuch und spannende Diskussionen am 20. Oktober in der Volkshochschule Fellbach, Theodor-Heuss-Str. 18, im Raum Nummer 07. Einlass 18:30 Uhr.

Tags: #FreeSoftware #fsfe #slides

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Fedora: SSD kurz und schmerzlos

Shredzone - Sa, 15/04/2017 - 19:13

Es gibt schon viele Artikel, wie man SSD-Festplatten richtig in Linux einbindet. Aber entweder sind sie unvollständig oder recht lange. Also, hier eine tl;dr-Fassung – SSD mit Fedora, kurz und schmerzlos.

Trimming

Wenn die SSD trimming kann (was mittlerweile bei ziemlich allen SSDs auf dem Markt der Fall ist), sollte es natürlich auch verwendet werden. Dadurch ermöglicht man wear levelling, gibt also der SSD die Möglichkeit, den Verschleiß der Speicherzellen zu verteilen.

In der /etc/fstab wird bei jedem Mountpoint, der auf eine SSD-Partition verweist, die Parameter discard angehängt. Eine gute Idee ist es außerdem, noatime hinzuzufügen, um die Schreibzugriffe auf die Platte zu reduzieren. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

UUID=939446e3-9bb9-40a6-bf03-2d87bb8f5837 /                       ext4    discard,noatime        1 1
UUID=4f75261d-2e40-4e39-bf63-2a9c517fc73d /home                   ext4    discard,noatime        1 2
UUID=05db751b-5c2b-47da-8577-89ee30d90e56 swap                    swap    defaults        0 0

Das funktioniert mit reinen ext4- und btrfs-Partitionen sowie mit RAID-Partitionen. Wird LVM verwendet, muss in der /etc/lvm/lvm.conf zuerst bei der Option issue_discards eine 1 eingetragen und die initramfs mit sudo dracut -f neu gebaut werden. Bei LUKS-Partitionen ist ein Kniff notwendig, den ich weiter unten beschreiben werde. Swap-Partitionen trimmen immer, ein discard-Parameter ist nicht erforderlich.

Nach einem Neustart sollte man einmalig alle SSD-Partitionen von Hand trimmen:

sudo fstrim -v /
sudo fstrim -v /home

Man kann man das Trimmen außerdem automatisch wöchentlich vornehmen lassen:

sudo systemctl enable fstrim.timer

Eventuell kann man sich dann auch das discard in der /etc/fstab sparen, da es Löschoperationen verlagsamt.

LUKS-Partitionen

Verschlüsselte LUKS-Partitionen reichen von sich aus die Trimming-Kommandos nicht an die SSD weiter. Das hat auch einen guten Grund: Das Trimming erlaubt Rückschlüsse darauf, welche Teile der verschlüsselten Partition Daten enthalten und welche nicht. Das erleichtert einen gezielten Angriff auf die verschlüsselten Daten, zumindest theoretisch.

Um bei LUKS das Trimming einzuschalten, wird in der /etc/default/grub in der Zeile GRUB_CMDLINE_LINUX die Kernel-Option rd.luks.options=discard angehängt und mit

sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg

die GRUB-Konfiguration neu gebaut.

Wenn es sich um ein Upgrade einer älteren Fedora-Installation handelt und nicht um eine Neuinstallation, muss eventuell auch in der /etc/crypttab an allen Einträgen außer der Swap-Partition die Option discard angehängt werden. Danach wird mit sudo dracut -f die initramfs neu gebaut. Da man bei einem Fehler schnell ein nicht mehr bootendes System hat, empfehle ich diesen Schritt nur erfahrenen Linux-Anwendern.

Ab dem nächsten Reboot steht Trimming dann auch auf LUKS-verschlüsselten Partitionen zur Verfügung.

I/O-Scheduler

Was bei mechanischen Festplatten wirklich Zeit kostet, ist das Positionieren des Schreib-Lesekopfes, weshalb Linux versucht, die Daten möglichst zu sammeln und zu gruppieren. Bei SSDs spielt es dagegen keine Rolle, wie fragmentiert die Daten sind. Aus dem Grund kann man das Gruppieren wegfallen lassen und sich über die gewonnene Performance freuen.

Dazu wird eine Datei /etc/udev/rules.d/40-ssd.rules mit folgendem Inhalt angelegt:

ACTION=="add|change", KERNEL=="sd[a-z]", ATTR{queue/rotational}=="0", ATTR{queue/scheduler}="noop"

Beim nächsten Neustart verwenden SSD-Platten den noop-Scheduler, mechanische Festplatten weiterhin den für sie optimalen cfq.

Swappiness

SSDs können beliebig oft und schnell gelesen werden, verschleißen aber bei Schreibzugriffen. Swapping auf eine SSD-Partition ist zwar möglich, aber der Lebensdauer nicht sehr zuträglich. Folgende Zeilen in der /etc/sysctl.conf reduzieren das Auslagern auf die Swap-Partition auf ein Minimum.

vm.swappiness=1
vm.vfs_cache_pressure=50

Bei den heutigen Preisen selbst für üppige RAM-Ausstattung wäre es zumindest bei Desktop-Rechnern eine Überlegung wert, ob eine Swap-Partition überhaupt notwendig ist. Nachträglich kann eine Swap-Partition durch Auskommentieren der entsprechenden Zeile in der /etc/fstab deaktiviert werden.

Firefox-Cache

Firefox lagert seinen Cache in das Home-Verzeichnis aus, was eine zusätzliche Belastung für die SSD darstellt. Wer einen Rechner sein Eigen nennt, der mit üppig viel RAM gesegnet ist, kann auf das /tmp-Verzeichnis ausweichen, welches bei Fedora im Arbeitsspeicher statt auf der Festplatte liegt. Das geht leider nur über einen Eingriff in die Eingeweide des Browsers über die URL about:config.

Nach einer Bestätigung, dass man sich benehmen wird, wird mit der rechten Maustaste über Neu - String ein neuer String-Eintrag angelegt. Der Eigenschaftsname lautet browser.cache.disk.parent_directory, der String-Wert /tmp.

Danach muss der Firefox noch neu gestartet werden.

2017-04-15T18:13:47Z

Do, 01/01/1970 - 01:00