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noch so ein (Fedora) Linux Blog
Aktualisiert: 27 min 37 sec ago

Gnome Wetter: Braucht das noch wer, oder kann das weg?

Do, 30/03/2017 - 18:34

Gnome Wetter ist im Prinzip eine ganz nützliche App, die einem das Wetter an verschiedenen Orten anzeigen kann. Nur blöderweise ist sie durch die de-facto fest codierten Wetterstationen der glibweather wahrscheinlich für viele Menschen kaum zu gebrauchen, wenn es darum geht, die Wettervorhersage für den eigenen Wohnort abzurufen.

Ich mache das mal an meinem Beispiel etwas deutlicher: Ich wohne in Coburg, einer Stadt mit circa 40.000 Einwohnern. Die einzigen Wetterstationen in der Nähe, die Gnome Wetter kennt, sind Nürnberg, Würzburg und Hof. Alle 3 Städte sind aber mindestens 100 Kilometer entfernt, womit die dortigen Wetterdaten für mich unbrauchbar sind. Und da die Entwickler der glibweather nur Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern in die Liste aufnehmen wollen, schaut man in den ländlichen Regionen oft in die Röhre, da es in diesen Regionen kaum Städte gibt, die diese Anforderung erfüllen.

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

[Fedora 26] NetworkManager update mach WLAN unbenutzbar

Sa, 25/03/2017 - 14:07

Wer sein Fedora 26 über WLAN mit dem Internet verbindet, sollte nach dem installieren des aktuellen Updates für den NetworkManager auf Version 1.8.0 noch das Paket NetworkManager-wifi installieren, da ansonsten keine Verbindungen per WLAN mehr möglich sind.

Grund hierfür ist, das die Unterstützung für WLAN in Version 1.8 aus dem NetworkManager core entfernt und in ein Plugin ausgelagert wurde.

xchat fliegt aus Fedora und wird von hexchat ersetzt

Do, 23/02/2017 - 20:01

Debarshi Rey hat heute auf der Desktop-Mailingliste vorgeschlagen, xchat aus Fedora zu entfernen und durch hexchat zu ersetzen.

Als Gründe für diesen Schritt führt er unter anderem an, dass das xchat-Projekt offensichtlich tot sei, da das letzte Release 7 Jahre zurückliegt. Für hexchat spricht aus seiner Sicht, das hexchat bereits seit 4 Jahren Teil von Fedora sei, das der Entwickler sowohl Teil der Fedora- als auch der Gnome-Community sei und das auch der MATE Spin von Fedora hexchat standardmäßig installiert.

Sollte es keine guten Gründe für einen Verbleib von xchat in den Fedora-Repositories geben, dürften die Tage der xchat Pakete in den Fedora-Repositories wohl gezählt sein.

Fedora als OpenVZ-Gast: system-upgrade

So, 22/01/2017 - 22:40

Virtual Server Hosting mit OpenVZ hat einen Nachteil. dnf system-upgrade funktioniert nicht. In einem OpenVZ-Gast mit Fedora hat man glücklicherweise eine sehr einfache Alternative.

Wie in einem Beitrag im Blog „nTh among all“ beschrieben wird, bootet system-upgrade in den Single User mode und bricht ab, wenn kein neuer Kernel installiert wird – und genau das wird in einem OpenVZ-Guest nicht gemacht.
dnf kann allerdings noch den distro-sync (der ohnehin bei einem system-upgrade gemacht wird) und der macht genau das, was man in diesem Fall benötigt.

Der Befehl

[lukas@vzGuest ~]$ sudo dnf --releasever 25 distro-sync

auf einem Fedora 24 bringt alle Pakete auf den Stand von 25, was der Befehl

[lukas@ovzGuest ~]$ lsb_release -a
LSB Version: :core-4.1-amd64:core-4.1-noarch:cxx-4.1-amd64:cxx-4.1-noarch:desktop-4.1-amd64:desktop-4.1-noarch:languages-4.1-amd64:languages-4.1-noarch:printing-4.1-amd64:printing-4.1-noarch
Distributor ID: Fedora
Description: Fedora release 25 (Twenty Five)
Release: 25
Codename: TwentyFive

beweist.

Mein Linevast-Server lief auf Fedora 23. In dem Fall habe ich das System zuerst auf 24 gehoben und dann auf Fedora 25.

Bei dem Prozess erscheinen gegebenenfalls altbekannte Hinweise/Warnungen, wie etwa

warning: /etc/ssh/sshd_config created as /etc/ssh/sshd_config.rpmnew
Warning: mlocate-updatedb.timer changed on disk. Run 'systemctl daemon-reload' to reload units.

Diese Hinweise müssen natürlich dementsprechend behandelt werden.

sudo: Sternchen während der Eingabe anzeigen

Do, 29/12/2016 - 22:46
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Wer des öfteren sudo nutzt, kennt das Problem, das man während der Eingabe des Passwortes keinerlei Feedback bekommt und so im schlimmsten Fall nicht weiß, ob man das Passwort vollständig eingegeben hat.

Sudo verfügt jedoch über eine Option, die während der Eingabe des Passwortes für jedes eingegebene Zeichen ein Sternchen anzeigt. Diese Option lässt sich leicht aktivieren, indem man die Datei /etc/sudoers editiert

su -c'nano /etc/sudoers'

und dort folgende Zeile einfügt:

Defaults pwfeedback

nachdem man die Änderung gespeichert hat, ist die neue Einstellung sofort aktiv. Da sudo jedoch das Passwort für eine gewisse Zeit zwischenspeichert, muss man entweder einen neuen Tab öffnen oder das Termin schließen und wieder öffnen, um in den Genuss der Sternchen zu kommen.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

Fr, 23/12/2016 - 17:14
(c) 2009 D3struct0

Und es begab sich, das die Nerds wie jedes Jahr heimkehrten an die Stätte ihrer Geburt, um die IT ihrer Familien zu fixen ???? ???? ????

Mit diesem kleinen Weihnachtvers möchten wir uns bei allen Leserinnen und Lesern dafür bedanken, das sie uns auch dieses Jahr die Treue gehalten haben und wünschen Euch allen frohe und besinnliche Feiertage sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

Wir werden über die Feiertage sowie während der Tage „zwischen den Jahren“ eine kleine Pause einlegen, um dann im neuen Jahr wieder mit frischen Elan ans Werk zu gehen.

Thunar: Pfad-Anzeige in der Titelleiste aktivieren

Sa, 17/12/2016 - 23:14
Bitte beachtet auch die Anmerkungen zu den HowTos!

Der Xfce-Dateimanager Thunar zeigt standardmäßig lediglich den Namen des Verzeichnisses an, in dem man sich gerade befindet. Möchte man hingegen den vollen Pfad angezeigt bekommen, kann man diese versteckte Einstellung mittels

xfconf-query --channel thunar --property /misc-full-path-in-title --create --type bool --set true

aktivieren.

Falls man dieses Feature später wieder deaktivieren möchte, kann man dies über folgenden Befehl machen:

xfconf-query --channel thunar --property /misc-full-path-in-title --set false

Wichtige Updates für EDS und GOA

Do, 15/12/2016 - 20:33

Debarshi Rey in seinem Blog verkündet hat, gibt es mit evolution-data-server-3.22.3-1.fc25 und gnome-online-accounts-3.22.3-1.fc25 bzw evolution-data-server-3.20.6-1.fc24 und gnome-online-accounts-3.20.5-1.fc24 Updates für den Evolution-Data-Server (EDS) und die GNOME-Online-Accounts (GOA). Das Update für den EDS behebt einige Probleme, welche dazu führten, dass das tägliche Limit für Aufrufe von Googles CallDAV- und Tasks-API überschritten wird

Da es einige Zeit dauern kann, bis alle Anwender das EDS-Update installiert haben, wird mit den GOA-Update zusätzlich der Google-API-Key ausgetauscht, damit Anwender der bereinigten EDSVersion nicht weiterhin mit dem überschrittenen API-Limit belästigt werden.

Chromium ist (momentan) ein Sicherheitsrisiko!

So, 11/12/2016 - 22:10

Die Chromium-Pakete aus den Fedora Repositories sind zur Zeit ein echtes Sicherheitsrisiko, da sie vor über einem Monat zuletzt aktualisiert wurden. In der Zwischenzeit hat Google eine neue Version (55) seines Browsers Chrome (der auf Chromium basiert) veröffentlicht, in der unter anderem auch Sicherheitsprobleme beseitigt wurde.

Da die Chromium-Version 54 aus den Fedora Repositories diese Sicherheitskorrekturen allem Anschein nach nicht enthält, kann man momentan nur davon abraten, Chromium aus den Fedora Repositories zu installieren. Wer jedoch nicht auf Chromium verzichten möchte, kann entweder bei COPR schauen, ob dort jemand eine aktuellere Version anbietet oder gleich zu Chrome wechseln, bis die Chromium Pakete wieder auf einem aktuellen Stand sind.

Sorry, aber wer einen Browser wie Chromium, der eine gewisse Popularität hat, in die Fedora Repositories bringt, von dem darf man dann auch erwarten, das er Upstream-Updates zeitnah in Form von aktualisierten Paketen weiterreicht.

Und es kann auch nicht sein, das man einen Bugzilla-Report aufmachen muss, um dem Paketbetreuer daran zu erinnern, seine Pakete aktuell zu halten. Entweder man kümmert sich als Paketbetreuer gewissenhaft um die Pakete, die man betreut, oder man lässt es bleiben und gibt die Betreuung der Pakete ab.

IMHO ist der Kommentar von Fedora-Blog.de.
IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

End of Life für Fedora 23

Sa, 10/12/2016 - 22:10

Kurz notiert: Das End of Life für Fedora 23 wurde auf den 20.12.2016 terminiert!

Nach diesem Datum werden die Pakete für Fedora 23 keinerlei Updates mehr erhalten und der (weitere) Einsatz von Fedora 23 erfolgt somit auf eigene Gefahr.

Allen Nutzern von Fedora 23 wird daher geraten,  mindestens auf Fedora 24 zu upgraden, um auch weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt zu werden.